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Arnold vonSalis

Porträt des Professors für klassische Archäologie. Fotografie, Juli 1950 (Ringier Bildarchiv, RBA1-4-35974) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.
Porträt des Professors für klassische Archäologie. Fotografie, Juli 1950 (Ringier Bildarchiv, RBA1-4-35974) © Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv.

19.7.1881 Liestal, 2.4.1958 Zürich, ref., von Basel. Sohn des Arnold (->). 1920 Helene Eleonore Von der Mühll, Tochter des Friedrich, Kaufmanns, von Basel. Schwager des Peter von der Mühll. 1900-05 Stud. der klass. Philologie, Archäologie und Kunstgeschichte in Basel, Berlin und Bonn, 1905 Promotion in klass. Philologie in Basel. 1906 Mitarbeiter der dt. Grabungen in Milet (heute Türkei), 1907 Assistent am Hist. Museum Basel und am Pergamonmuseum Berlin, 1908 Assistent am Akadem. Kunstmuseum Bonn. 1909 Habilitation in klass. Archäologie in Bonn, Dozent in Greifswald, 1910 ao. Prof. in Rostock, 1916 o. Prof. in Münster, 1929 in Heidelberg, 1940-51 in Zürich. 1941-48 Lehrauftrag in Basel, 1950-51 Gastprof. in Freiburg i.Br. S. übertrug Heinrich Wölfflins kunsthist. Methode der formgeschichtl. Objektbetrachtung und dessen Regeln des Formwandels auf die klass. Archäologie. Als einer der bedeutendsten schweiz. Archäologen verfasste er wegweisende Arbeiten zur Rezeption und zum Weiterleben antiker Kunst und Motive in der Renaissance und definierte als Erster den Hellenismus als eigene Stilepoche innerhalb der griech. Kunst.

Quellen und Literatur

  • Der Altar von Pergamon, 1912
  • Die Kunst der Griechen, 1919 (41953)
  • Die Kunst des Altertums, 1924
  • Teilnachlässe in: StABS, UBB und im Privatbesitz von H. und W. Voegeli-von S., Zollikon
  • American Journal of Archaeology 62, 1958, 429 f.
  • Schweizer Monatsh. 38, 1958, 432-437, (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 19.7.1881 ✝︎ 2.4.1958