de fr it

EugenTatarinoff

13.7.1868 Thun, 30.9.1938 Solothurn, Russe, ab 1884 von Hallau. Sohn des Wladimir Afinogenowitsch und der Catharina geborene Starikoff, aus Russland. Halbbruder des Hans Ormund Bringolf. 1) 1893 Bertha Schenker, Tochter des Johann, 2) 1920 Franziska Uhland, aus Deutschland. Studium in Zürich, Bern, Berlin und Tübingen, 1892 Promotion in Zürich. Ab 1894 Lehrer für Geschichte und Philosophie an der Kantonsschule Solothurn. 1906 Kustos der antiquarischen Sammlung des Museums der Stadt Solothurn, 1932 kantonaler Konservator. 1907 Mitgründer der Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (1910 Präsident, 1912-1926 Sekretär), 1905-1914 und 1920-1934 Präsident des Historischen Vereins des Kantons Solothurn (ab 1934 Ehrenmitglied). Eugen Tatarinoff gehörte, wie seine zahlreichen Artikel im "Historisch-Biographischen Lexikon der Schweiz" belegen, zu den wichtigen Historikern der Schweiz im frühen 20. Jahrhundert.

Quellen und Literatur

  • ZBSO, Nachlass
  • Fs. Eugen Tatarinoff zum 70. Geburtstag, hg. von S. Pinösch, 1938 (mit Werkverz.)
  • JbSolG 12, 1939, V-X
  • ZSG 19, 1939, 81-84
Weblinks
Weitere Links
fotoCH
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.7.1868 ✝︎ 30.9.1938

Zitiervorschlag

Hansjörg Brem: "Tatarinoff, Eugen", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.08.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009591/2012-08-13/, konsultiert am 14.06.2024.