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Gefängnisse

G. sind Gebäude, die im Rechtsstaat dem Vollzug von Freiheitsstrafen dienen. Bis 2006 unterschied das schweiz. Strafrecht zwischen Gefängnisstrafen von mind. drei Tagen bis zu drei Jahren für Delikte, Zuchthausstrafen zwischen einem Jahr und zwanzig Jahren oder in den vom Gesetz ausdrücklich bestimmten Fällen lebenslänglich für Verbrechen und dem Arrest zwischen einem Tag und drei Monaten. 2004 wurde die lebenslange Verwahrung für nicht therapierbare, extrem gefährliche Sexual- und Gewaltstraftäter in die Verfassung aufgenommen. Das neue Strafgesetzbuch, welches 2007 in Kraft trat, kennt nur noch die Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zwanzig Jahren oder lebenslänglich in den vom Gesetz ausdrücklich bestimmten Fällen (Art. 40 und 41). Die allg. Bestimmungen des Schweiz. Strafgesetzbuches über die Freiheitsstrafen werden ergänzt durch verschiedene bundesrechtl. Verordnungen und die Bestimmungen der drei regionalen Strafvollzugskonkordate (Strafvollzug). Von der Freiheitsstrafe ist die durch das Strafprozessrecht geregelte Untersuchungshaft zu unterscheiden. Während längere Freiheitsstrafen mehrheitlich in Strafanstalten vollzogen werden, dienen der Letzteren hauptsächlich die Bezirksgefängnisse.

Institution

Die G. der Antike waren primitive Einschliessungsstätten (Gruben, Kerker), die als Lokal der Sicherungshaft während eines Strafverfahrens oder im Sinne der Schuldhaft als Zwangsmittel zur Zahlung fälliger Schulden verwendet wurden. Auch im MA dienten G. diesen Zwecken; häufig waren sie als unterird. Kerker und Verliese in Burgen und Schlössern angelegt. In Klöstern wurden mitunter Kerkerzellen eingebaut, um zu disziplinierende Kleriker einzuschliessen. Im 9. Jh. zielte die Einführung von G.n unter karoling. Herrschaft auf die Bestrafung von fehlbaren Angehörigen der Oberschicht durch Einsperren. In ital. Statuten aus dem 13. Jh. werden G. erwähnt, die der Strafhaft dienten. Nach dem Lübecker Recht von 1240 war die Gefängnishaft als zeitlich definierte Strafe vorgesehen. Öfters wurde sie jedoch nach wie vor im Sinne einer Schuldhaft für nicht bezahlte Bussgelder verhängt. Mit der Einführung der Constitutio Criminalis Carolina 1532 (Carolina), die für bestimmte Delikte zeitlich begrenzte und bei Todesurteilen im Begnadigungsfall ewige Gefängnisstrafen vorsah, wurde das Gefängnis zur festen Institution des Strafvollzugs. Zumeist dienten unterird. Lochgefängnisse, Keller- und Turmverliesse dem Vollzug von Freiheitsstrafen. Die Häftlinge vegetierten dort oft angekettet, unter primitivsten, weitgehend rechtlosen und die Gesundheit schwer schädigenden Bedingungen.

In den ländl. Gebieten der Eidgenossenschaft existierten bis ins 18. Jh. keine institutionellen G., sondern nur einfache Einsperrungslokale. Die Städte hingegen verfügten über Türme (in Bern z.B. ab 1405 der Käfigturm), Festungen (Aarburg) und der Einschliessung dienende Klosteranlagen. Die Freiheitsstrafe, hauptsächlich durch Spezialprävention und Vergeltung motiviert, trug durchwegs die Züge einer lang dauernden, schweren Körperstrafe. Die mit der Einsperrung verbundenen phys. und psych. Leiden, nicht die Idee der Besserung der Insassen prägten den Charakter der Freiheitsstrafe. Gefangenen höherer Stände wurde mitunter Hafterleichterung verschafft. Ab 1557 diente in England die Anstalt Bridewell der Bekämpfung des Bettel- und Landstreichertums. 1595 wurde in Amsterdam das erste Zuchthaus für männl. Delinquenten und Bettler eröffnet. Im Rahmen frühabsolutist. Erziehungstendenzen kam im 17. Jh. auch im dt. Rechtsraum der Freiheitsstrafvollzug mit pädagog. Zielsetzung zur Anwendung. Durch harte Arbeit und strenge Disziplin sollten die Insassen sühnen und sich gleichzeitig in gemeinnütziger Weise betätigten und dadurch bessern (Anstaltswesen). Zugleich zielte die Freiheitsstrafe darauf ab, potenzielle Verbrecher, v.a. aber Bettler, von fehlbarem Verhalten abzuschrecken. In Schellenwerken hatten die Verurteilten tagsüber öffentl. Werke zu verrichten (Strassenunterhalt, Instandstellung von Gräben usw.). Die Nacht verbrachten sie in den Zellen des Schellenwerks. Im 17. Jh. liessen versch. Kantone Schellenwerke errichten, so 1614/15 Bern, 1617 Basel, 1617 Freiburg, 1630 Zürich (ab 1637 im Kloster Oetenbach), 1631 Genf, 1661 St. Gallen.

Das "Peinl. Gesetzbuch der helvet. Republik" von 1799 führte Gefängnisstrafen in Kombination mit Ankettung und Zwangsarbeit als schwerste Strafe ein. Daneben sah das Gesetz Isolationshaft ohne Ankettung und Gemeinschaftshaft ohne Ankettung und mit freier Arbeitswahl vor. Die Helvet. Republik verfügte über zentrale G. in Basel, Zürich, Bern, Solothurn, Luzern, Freiburg und Baden. Daneben wurden diverse G. bereitgestellt, nachdem die Zahl der Häftlinge infolge der Anwendung des Peinl. Gesetzbuchs massiv angestiegen war. 1800 wurden mehrere Strafvollzugsreglemente erlassen. Mit der Restauration war die Zusammenarbeit der helvet. G. vorerst beendet. Mehrere Kantone (Luzern, Thurgau, Waadt, Solothurn, Bern) behielten aber die Strafvollzugsreglemente novelliert bei. Aargau, St. Gallen, Basel, Tessin und Schaffhausen sowie 1836 Zürich schufen eigene, meist von österr. und bayr. Vorbildern inspirierte Strafgesetzbücher, welche die Freiheitsstrafe als zentrale pönale Sanktion vorsahen. Auch in den Zentralschweizer Kantonen, die nach der Helvetik auf die strafrechtl. Satzung des Ancien Régime zurückgriffen, hatten Gefängnisstrafen neben Körper- und Prangerstrafen weiterhin Priorität.

Häftlinge im Hof des Zuchthauses Thorberg, 1937. Fotografie von Paul Senn (Bernische Stiftung für Fotografie, Film und Video, Bern) © Gottfried Keller-Stiftung.
Häftlinge im Hof des Zuchthauses Thorberg, 1937. Fotografie von Paul Senn (Bernische Stiftung für Fotografie, Film und Video, Bern) © Gottfried Keller-Stiftung.

In Genf, wo die Gerichte ab 1810 in Anwendung des franz. Code pénal regelmässig Freiheitsstrafen verhängten, wurde 1825 ein modernes kant. Zuchthaus (prison pénitentiaire) nach dem auf Disziplin, Einzelhaft und Schweigen der Häftlinge beruhenden Auburn'schen System (nach dem New Yorker Auburn-Gefängnis) eingerichtet. Lausanne erhielt 1826 eine moderne maison pénitentiaire, in der Kriminalstrafen und Korrektionsmassnahmen ebenfalls nach dem sog. Silent System (Redeverbot) vollzogen wurden. 1839 eröffnete der Kt. St. Gallen in der Hauptstadt die Strafanstalt St. Jakob, welche dieses System in modifizierter Form übernahm. 1864 nahm im Kt. Aargau die Strafanstalt Lenzburg ihren Betrieb auf. Hier wurden Freiheitsstrafen nach dem irisch-progressiven System, d.h. mit stufenweiser Milderung der Haftbedingungen, kombiniert mit landwirtschaftl. Arbeiten im offenen Vollzug verbüsst. Diese modernen G. unterschieden im Vollzug zwischen versch. Strafarten, zudem führten sie separate Frauenabteilungen. Die 1834 bezogene Berner Anstalt sowie die Luzerner und andere Innerschweizer G. vollzogen in ihren Räumlichkeiten - die mitunter Umbauten alter öffentl. Gebäude (z.B. des Siechenhauses in Uri) waren - die Freiheitsstrafen in Gemeinschaftshaft. Dies war mit einem grossem Bewachungsaufwand verbunden. Unter dem Einfluss Conrad Melchior Hirzels und dessen 1826 erschienener Reformschrift "Über Zuchthäuser und ihre Verwandlung in Besserungshäuser" wurde der bis anhin noch weitgehend der überkommenen Zucht- und Arbeitshaustradition verbundene Zürcher Strafvollzug im Gefängnis Oetenbach reformiert. 1834 wurde die Anstalt baulich erneuert. Der Vollzug richtete sich nach dem damals herrschenden Verständnis christl. Werte. Arbeit galt als Erziehungsmittel zu Disziplin und moral. Lebensfähigkeit. Die Insassen sollten nicht erniedrigt werden, sondern Bildung und moral. Erbauung erhalten. 1901 nahm die Strafanstalt Regensdorf die ersten Gefangenen auf. Gestützt auf die Vollzugsverordnung von 1903 wurde hier ein fortschrittl., sich um gesellschaftl. Wiedereingliederung bemühender Vollzug für männl. und weibl. Gefangene eingeführt. Die Kantone arbeiteten ab 1867, als der schweiz. Verein für Straf- und Gefängniswesen gegründet wurde, im Bereich des Strafvollzugs intensiver zusammen.

Für die Entwicklung des Gefängniswesens im 20. Jh. ist die Differenzierung des Strafvollzugs charakteristisch. So wurden Strafanstalten für Ersttäter und solche für Rückfällige geschaffen. In den Strafanstalten werden teilweise in besonderen Abteilungen auch Massnahmen vollzogen. Ferner wird abgestuft zwischen offenen, halboffenen und geschlossenen Anstalten. In Hindelbank befindet sich seit 1896 die einzige Strafanstalt der Schweiz für Frauen.

Zwischen 1984 und 1994 wurden jährlich rund 10'700 Personen in Anstalten des Straf- und Massnahmenvollzugs eingewiesen. Nach einem zwischenzeitl. Rückgang der Einweisungen (2001 rund 5'400) nahm deren Zahl seit 2002 wieder zu (2007 rund 7'800). Anstelle des Normal- trat immer mehr der Sondervollzug: Halbgefangenschaft, gemeinnützige Arbeit, elektronisch überwachter Strafvollzug. 1984 wurden 70% der Personen in den Normalvollzug eingewiesen, 2007 noch 51%. Zu einer personellen Entlastung der Strafvollzugsanstalten führte die Revision des StGB (in Kraft seit 2007), in deren Folge vermehrt Geldbussen statt kurzfristige Freiheitsstrafen verhängt wurden.

Architektur

Nachdem G. bis ins 18. Jh. stets in anderen Gebäuden untergebracht gewesen waren, wurden im 19. Jh. häufig Landvogteisitze zu G.n umgebaut, etwa St. Johannsen (vormals auch als Pfrundhaus benutzt) und Thorberg im Kt. Bern. Zur eigenen Bauaufgabe entwickelte sich das Gefängnis, als der Freiheitsentzug allmählich andere Erziehungsmassnahmen und Strafen ablöste und sich der Strafvollzug im Hinblick auf eine Wiedereingliederung differenzierte. In grösseren Städten wurden solche G. zunächst als abgesonderte Teile von Verwahrungs- und Fürsorgeanstalten eingerichtet oder neu gebaut. Die Stadt Genf erstellte 1707-13 ihr Hôpital général (seit 1857 Palais de Justice) mit einem davon leicht abgesetzten Zuchthaus (bâtiment de la discipline), das 1868 als Gefängnis Saint-Antoine wieder eröffnet wurde. Bern verband 1734-42 beim Neubau des Grossen Spitals (heute Burgerspital) Asyl, Waisenhaus und die Korrektionsanstalt, die sog. Spinnstube. Ein weiterer Vorläufer der Gefängnisarchitektur waren die bescheidenen, kasernenartigen Bauten oder Umbauten der städt. Schellenwerke. Das 1864 in Basel eröffnete Gefängnis trägt den offiziell gewordenen Namen Schällemätteli.

Die 1870 eröffnete Kantonale Strafanstalt auf dem Hügel Saarberg in Neuenburg, aus der Vogelperspektive, nach Plänen von Samuel Vaucher (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern).
Die 1870 eröffnete Kantonale Strafanstalt auf dem Hügel Saarberg in Neuenburg, aus der Vogelperspektive, nach Plänen von Samuel Vaucher (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern). […]

Den Postulaten der Aufklärung zu Justiz und Strafe entsprachen neue Bauprogramme. Sie setzten sich im 19. Jh. durch. Die grossen Gefängnis- und Zuchthausbauten nach ausländ. Mustern sind geprägt von Einzelzellen, Arbeitssälen und Spazierhöfen. Die Anwesenheit von mehreren hundert Sträflingen forderte Massnahmen gegen Entweichung und Meuterei. Überwachungseifer führte zu einem Bautypus mit strahlenförmig angeordneten Flügeln, deren Zellen durch schmale Laufstege erschlossen werden, sodass sie sich von der Zentrale aus leicht überwachen lassen (panopt. System). Dem Strahlentypus folgten zahlreiche kant. Strafanstalten wie jene von Genf (1822-25, zwei Flügel im rechten Winkel, Samuel Vaucher, abgebrochen 1862), Lausanne (1819-26, zwei Flügel in einer Achse, Adrien Pichard, abgebrochen 1935), St. Gallen (1836-39, drei Flügel, Felix Wilhelm Kubly, 1885 um zwei panopt. Flügel erweitert, abgebrochen 1958), Luzern (1861-62, drei Flügel, Gustav Mossdorf), Lenzburg (1864-66, fünf Flügel, Robert Moser), Basel (1860-64, drei Flügel, Robert Moser), Neuenburg (1867-70, drei Flügel, Samuel Vaucher, abgebrochen 1956 und 1990), Regensdorf (1899-1901, vier Flügel, Hermann Fietz der Ältere, abgebrochen 1995-97). Oft wurde über der Zentrale eine Kapelle angeordnet; die Werkstätten lagen unter oder hinter den Zellenreihen. Ein herkömml. Geviert war das Zuchthaus Bern (1826-36, Johann Daniel Osterrieth, abgebrochen 1898). Es wurde für 400 Gefangene errichtet, die nur zum Teil in Einzelzellen untergebracht waren.

Die meisten kant. G. wurden zwischen 1820 und 1870 am Rand der Hauptstädte errichtet. Die hohen Umfassungsmauern und die spärl., hoch liegenden, oft querrechteckigen Gitterfenster in den Zellentrakten charakterisierten die Zweckbestimmung. Viele kant. G. aus dieser Zeit wichen entweder dem Stadtwachstum oder wurden durch Bauten für andersartigen Massnahmen- und Strafvollzug ersetzt. Ähnliches geschah oft mit den mit Amtshäusern verbundenen Bezirksgefängnissen. Erhalten geblieben ist das Gefängnis von Biel (1886, Franz Stempowski, heute Regionalgefängnis), abgebrochen wurde jenes (in der Anlage ähnl.) Tessiner Gefängnis hinter dem Palazzo Pretorio in Lugano (eröffnet 1873, Antonio De Filippis und Giuseppe Trezzini).

Bereits im 19. Jh. gab es stadtferne, von Landarbeit geprägte Anstalten wie Thorberg (1850), St. Johannsen (1883), Witzwil (1895), Hindelbank (1896, bis 1961 im Schloss, seither in Neubauten), Bellechasse (1898). Im 20. Jh. entstanden Oberschöngrün (Gem. Biberist, 1924), Bochuz (1930, Ergänzung zu der ersten Niederlassung der Strafkolonie von 1899 in der Orbe-Ebene) und Wauwilermoos (1949). Diese Bauten sind z.T. kasernenartig wie in Bellechasse (Neubau 1915-19, Samuel Blaser), meist aber kolonieartig im Pavillonsystem errichtet. Witzwil, aus fünf landwirtschaftl. Höfen bestehend, galt früh als Musterbeispiel einer halboffenen Anstalt (1895 Einzelzellenblock, 1980-85 Neubauten).

Die 1956-63 abgeschlossenen interkant. Konkordate erleichterten die Typenbildung von Strafvollzug und Gefängnisbau in der Schweiz. Die Interkant. Strafanstalt Bostadel (Gem. Menzingen, 1974-77, Projekt Hochbauamt des Kt. Basel-Stadt) besteht aus zwei frei stehenden Kleinblöcken mit sieben Geschossen, deren mittleres eine offene Terrasse, die drei obersten Zellentrakte für 108 Insassen bilden. Pöschwies (Gem. Regensdorf, 1986-88, erweitert 1997-98) erhielt neben dem Sicherheitspavillon die Pavillons der Abteilungen für Suchtprobleme, Normalvollzug und Halbfreiheit.

Einige Bauten des 20. Jh. fanden als architekton. Werke Anerkennung. Hervorzuheben sind Saxerriet (Gem. Salez, 1962-64, drei Pavillons, Werner Gantenbein; 1998-2002 Anbau und Erneuerung durch Aschwanden Schürer Architekten), Gorgier (1974-76, gestaffelt aneinander gebaute Pavillons für die Wohngruppen, Claude Rollier und Philippe Langel) und La Tuillière (Gem. Lonay, 1989-92, an einem Korridor aufgereihte Pavillons, Fonso Boschetti und Ivan Kolecek).

Quellen und Literatur

Institution
  • Schweiz. Gefängniskunde, hg. von K. Hafner, E. Zürcher, 1925
  • Gefängniswesen, 1945
  • Der Strafvollzug in der Schweiz, 1953-90
  • G. Appenzeller, Strafvollzug und Gefängniswesen im Kt. Solothurn vom 15. Jh. bis zur Gegenwart, 1957
  • K.S. Bader, «Hundert Jahre Strafvollzug in der Schweiz», in Der Strafvollzug in der Schweiz, 1967, Nr. 58, 1-12
  • M. Foucault, Überwachen und Strafen, 1976 (122010)
  • G. Fumasoli, Ursprünge und Anfänge der Schellenwerke, 1981
  • R. Roth, Pratiques pénitentiaires et théorie sociale: l'exemple de la prison de Genève (1825-1862), 1981
  • J. Zwicky, Das Gefängniswesen z.Z. der Helvetik, 1982
  • H. Anselmier, Les prisons vaudoises (1798-1871), 1983
  • C. Curti, Die Strafanstalt des Kt. Zürich im 19. Jh., 1988
  • Strafen, Ausstellungskat. Lenzburg, 2004
Architektur
  • H. Subit, La réforme des prisons et les colonies agricoles, 1872, 189-226
  • Kdm
  • INSA
  • Schweizer Architekturführer: 1920-1990, 3 Bde., 1992-1996
  • R. Hug, D. Schnell, «Ein neues Gefängnis für einen veränderten Strafvollzug», in K+A 46, 1995, 402-409
  • Dictionnaire européen des Lumières, hg. von M. Delon, 1997, 903-905
  • Anstalten des Strafvollzugs, bearb. von S. Bauhofer et al., 21998
  • M. Tschanz, «Gefängnisarchitektur und ihre Aufgaben», in Werk, Bauen + Wohnen, 2003, H. 11, 46-51

Zitiervorschlag

Gschwend, Lukas; Germann, Georg: "Gefängnisse", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.03.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009636/2015-03-20/, konsultiert am 23.09.2020.