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NestorAdam

Nestor Adam bei einer Ansprache als Propst des Grossen St. Bernhards anlässlich der Einweihung des renovierten Rathauses von Martigny. Fotografie von Oscar Darbellay, 1949 (Mediathek Wallis, Martigny).
Nestor Adam bei einer Ansprache als Propst des Grossen St. Bernhards anlässlich der Einweihung des renovierten Rathauses von Martigny. Fotografie von Oscar Darbellay, 1949 (Mediathek Wallis, Martigny).

7.2.1903 Etroubles (Aostatal), 8.2.1990 Sitten, katholisch, aus Etroubles, ab 1932 von Mex (VS). Sohn des Séverin-Augustin, Gemeindesekretär, und der Joséphine geborene Marcoz. 1919 Maturität in Aosta, 1919-1921 Rechtsstudium in Turin. 1922 Novize auf dem Grossen St. Bernhard, 1927 Priesterweihe. 1928-1934 Theologie- und Philosophielehrer, Novizenmeister im Hospiz. 1934-1939 Seelsorger von Ravoire (Gemeinde Martigny-Combe). 1939-1952 Propst auf dem Grossen St. Bernhard. 1952-1977 Bischof von Sitten. Teilnehmer am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965), Leiter der Synode 1972. 1970-1976 Präsident der Schweizer Bischofskonferenz. Das Ende seiner Amtszeit war geprägt von der Gründung des Integristenseminars durch Marcel Lefebvre in Ecône 1970. 1977-1984 Prior von Bourg-Saint-Pierre.

Quellen und Literatur

  • M. Zermatten, Son Excellence Monseigneur Nestor Adam, 1977
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Zitiervorschlag

Frédéric Giroud: "Adam, Nestor", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.05.2001, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009703/2001-05-21/, konsultiert am 16.04.2024.