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GervaisAeby

14.10.1923 St. Ursen, 19.9.1989 Niger, katholisch, von St. Ursen. Sohn des Eduard, Kleinbauern, und der Hedwig geborene Curty. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Saint-Maurice trat Aeby 1944 ins Noviziat der Kapuziner ein und studierte in Stans, Luzern und Sitten Philosophie und Theologie. 1948 Profess, 1949 Priesterweihe. Aeby wirkte 1958-1960, nach seiner Promotion zum Dr. theol. (1957 in Freiburg), als Hausmissionar in Freiburg. 1960 Lehrer am Hausstudium der Kapuziner und am Priesterseminar in Sitten, 1970 Oberer des Foyer Saint-Damien in Freiburg. 1972 apostolischer Administrator der Diözese Port-Victoria auf den Seychellen, 1975 in der Priesterausbildung auf Mauritius und Réunion tätig. 1978-1987 Lehrer an der Ecole de la foi in Freiburg. 1986 Provinzial der Schweizer Kapuzinerprovinz. Gervais Aeby verunglückte bei einem Flugzeugattentat mit 170 weiteren Passagieren, darunter auch Gabriel Balet.

Quellen und Literatur

  • Les missions divines, 1958
  • B. Maillard, «✝︎ Mgr. Gervais Aeby», in Fidelis 77, 1990, 21-27
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Kurzinformationen
Variante(n)
Antoine Aeby (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 14.10.1923 ✝︎ 19.9.1989

Zitiervorschlag

Victor Conzemius: "Aeby, Gervais", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.04.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009704/2001-04-09/, konsultiert am 19.08.2022.