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JohannesFeiner

7.6.1909 Zürich, 30.11.1985 Zürich, kath., aus Kisslegg (Allgäu). Sohn des Johann Baptist, Schuhmachers, und der M. geb. Meschenmoser. 1928-36 Stud. der Philosophie und Theologie an der Gregoriana in Rom, Dr. theol., 1934 Priesterweihe in Rom. 1936-38 Lehrer und Vizepräfekt am Kollegium Schwyz, 1938-65 Prof. der Fundamentaltheologie am Priesterseminar Chur. Mitbegründer der Paulus-Akademie in Zürich, 1966-71 deren erster Direktor. Mit dem bischöfl. Kommissar Alfred Teobaldi rief er 1954 die Theol. Kurse für Laien (TKL) ins Leben, die er von 1971 an leitete. 1953-82 nichtresidierender Domherr von Chur, 1965-73 Akadem. Rat des Ökumen. Instituts von Jerusalem und 1969-73 Mitglied der päpstl. Theologenkommission.

F.s theol. Schaffen galt v.a. der Begegnung von Theologie und Naturwissenschaften sowie der Eschatologie und der Ökumene. Mit Otto Karrer war er im schweiz. Raum einer der ersten kath. Pioniere der Verständigung zwischen den Konfessionen. 1960 wurde er Konsultor des Vatikan. Sekretariats für die Einheit der Christen und begleitete auf dem 2. Vatikan. Konzil die deutschsprachigen nicht-kath. Beobachter als Übersetzer und Mentor. 1968 Unterzeichner der Erklärung von Bern. Als Mitinitiant und Mitherausgeber wegweisender Werke der Nachkonzilszeit ("Mysterium salutis" 1965-81, "Neues Glaubensbuch" 1973) wirkte er weit über den schweiz. Raum hinaus.

Quellen und Literatur

  • (zusammen mit J. Trütsch, F. Böckle) Fragen der Theologie heute, 1957
  • J. Trütsch, «Johannes F.», in Gegen die Gottvergessenheit, hg. von S. Leimgruber, M. Schoch, 1990, 440-448
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Lebensdaten ∗︎ 7.6.1909 ✝︎ 30.11.1985