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RichardGutzwiller

26.5.1896 Basel, 29.5.1958 Zürich, kath., von Basel. Sohn des Cassian, Bankprokuristen, und der Helene geb. Jenny. Bruder der Hildegard (->). Gymnasium in Basel. 1915 Eintritt in die Gesellschaft Jesu, phil. und theol. Stud. an Ordenshochschulen, 1926 Priesterweihe. 1928 begann G. seine 30-jährige Tätigkeit in Zürich als Studenten- und Akademikerseelsorger. Durch Predigten, Vorträge und zahlreiche Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften - er initiierte und prägte die Wochenbeilage "Christl. Kultur" der "Neuen Zürcher Nachrichten" - vermittelte er dem Zürcher und Schweizer Katholizismus neues Selbstbewusstsein; seine Stellungnahmen waren meinungsbildend. 1952 wurde G. Direktor des Apologet. Instituts des Schweiz. Kath. Volksvereins in Zürich und Honorarprof. für bibeltheol. Fragen in Innsbruck. Seine Meditationen zu den Evangelien fanden grosse Verbreitung.

Quellen und Literatur

  • HS VII, 605 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 26.5.1896 ✝︎ 29.5.1958

Zitiervorschlag

Bruhin, Josef: "Gutzwiller, Richard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.10.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009858/2014-10-15/, konsultiert am 04.12.2020.