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Georg SebastianHuber

20.2.1893 Goldach, 11.7.1963 Goldach, kath., von Berg (SG). Sohn des Johann Jakob. Verkehrsschule in St. Gallen. 1914-17 SBB-Beamter in Bern, dann Gymnasium in Lochau bei Bregenz und Theologiestud. in Passau, Graz und Dillingen. In Graz Bekanntschaft mit Max Metzger. 1928 Priesterweihe in Augsburg. 1931-33 zuerst Kaplan in Ehingen, Karlshuld und Stadl bei Landsberg, dann Pfarrer von Sainbach (Oberbayern). Rückkehr in die Schweiz. 1934-42 Kaplan in Häggenschwil und 1943-56 in Flums. H. trat für Kirchenreformen und Ökumene ein. 1936 und 1943 wurden insgesamt drei seiner Werke wegen ihrer krit. Einstellung gegenüber der kirchl. Hierarchie von Rom auf den Index gesetzt, u.a. "Vom Christentum zum Reiche Gottes" (1934). 1943 wurde er von Bf. Joseph Meile in die Flumserberge zwangsversetzt, wo er als "Wurzelkaplan" bekannt wurde.

Quellen und Literatur

  • W. Spieler, «Vom Christentum zum Reiche Gottes: Georg Sebastian H.», in Neue Wege 86, 1992, 83-93
  • K. Baumgartner, Georg Sebastian H.: Ketzer oder Prophet?, Liz. Freiburg, 1999
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Lebensdaten ∗︎ 20.2.1893 ✝︎ 11.7.1963