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Friedrich BenediktHurter

18.3.1821 Schaffhausen, 23.8.1868 Schaffhausen, ref., von Schaffhausen. Sohn des Friedrich Emanuel (->). Bruder des Hugo (->). Neffe des Franz (->). 1) 1848 Emma Stierlin, Tochter des Georg Michael Stierlin, 2) 1854 Louise Sulzer, Tochter des Johann Caspar Sulzer, von Winterthur. Gymnasium in Schaffhausen, 1838-41 Buchhändlerlehre bei Siegmund Schmerber in Frankfurt am Main. H. betätigte sich als Verleger und übernahm 1842 die Hurter'sche Buchhandlung in Schaffhausen. Neben dem Sortimentsbuchhandel baute er eine der grössten Verlagsbuchhandlungen für Süddeutschland auf und erreichte damit europ. Bedeutung. Obwohl er selbst - auch nach der Konversion seines Vaters und aller Geschwister zum Katholizismus - reformiert blieb und im ref. Schaffhausen wirkte, verlegte er neben wissenschaftl. Werken mehrheitlich kath. Literatur schweiz. und dt. Autoren.

Quellen und Literatur

  • Kollegium Sarnen, Archiv des Benediktinerklosters Muri-Gries
  • StadtA Schaffhausen
  • ZBZ
  • R. Frauenfelder, «Der Verlag H. in Schaffhausen im Dienste der kath. Wiss.», in ZSK 41, 1947, 51-57
  • M. Lischer, München als Zentrum und Ziel, Liz. Freiburg, 1989
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Lebensdaten ∗︎ 18.3.1821 ✝︎ 23.8.1868