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GustavKeckeis

27.3.1884 Basel, 10.3.1967 Basel, katholisch, von Basel. Sohn des Johannes Karl, Bauunternehmers, und der Marie Therese geborene Nesler. 1915 Régine Barth. Studium der Rechtswissenschaften und der Philologie unter anderem in Basel und Bern, 1907 Promotion (Dr. phil. I). Buchhändler unter anderem in Leipzig, München, London und Freiburg im Breisgau. 1918-1934 Verlagsdirektor bzw. Leiter des Herder Verlags in Freiburg im Breisgau, 1935-1957 Leiter des Benziger Verlags in Zürich, den er ausbaute. Als verlegerische Pionierleistung gelten die Editionen des siebenbändigen "Schweizer Lexikons" (1945-1948) und des zweibändigen "Lexikons der Frau" (1953-1954), die beide im Encyclios-Verlag herauskamen. Literarisch debütierte Gustav Keckeis mit "Von jungen Menschen" (1906). Später verfasste er unter anderem einen Kolumbus-Roman ("Die spanische Insel" 1926-1928), den antifaschistischen Roman "Das kleine Volk" (1939) und den autobiografischen Gesellschaftsroman "Die fremde Zeit" (1947). 1939-1941 wirkte Keckeis als Präsident des Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverbands. Infanteriemajor

Quellen und Literatur

  • ZBZ, Nachlass
  • Dichterisch wohnet der Mensch, hg. von B. Mariacher, 1954
  • NDB 11, 388
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 27.3.1884 ✝︎ 10.3.1967

Zitiervorschlag

Charles Linsmayer: "Keckeis, Gustav", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.06.2023. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009897/2023-06-20/, konsultiert am 28.05.2024.