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EtienneLentillon

3.11.1904 Les Eaux-Vives (heute Gem. Genf), 22.3.1981 Genf, konfessionslos, von Genf. Sohn des Jules François und der Hélène Augustine geb. Suchard. 1930 Ida Rosalie Wyss, Tochter des Ambros, Giessereimeisters. Ausbildung zum kaufmänn. Angestellten und Buchhalter. Als Arbeitsloser musste L. verschiedene handwerkl. Berufe ausüben. 1931 trat er der kommunist. Partei Genfs bei. Er stieg dort in die Parteileitung auf, in der er v.a. administrative Aufgaben übernahm. 1940-43 war er zuständig für die Untergrundpresse. Nach der Gründung der Partei der Arbeit (PdA) 1944 gehörte er deren Leitung an. 1945-70 war er Präs. der Genfer Sektion. 1952-71 Direktor der Zeitung "Voix ouvrière". 1947-67 Gemeinderat (Legislative) der Stadt Genf. 1939-40 Genfer Grossrat zusammen mit den Sozialisten um Léon Nicole, 1945-69 als PdA-Vertreter. L. war ein populärer Parteipolitiker, der für seinen bissigen Humor bekannt war.

Quellen und Literatur

  • B. Studer, Un parti sous influence, 1994, 674
  • A. Rauber, Histoire du mouvement communiste suisse 2, 2000, 551 f.
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 3.11.1904 ✝︎ 22.3.1981

Zitiervorschlag

Jeanneret, Pierre: "Lentillon, Etienne", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.12.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009936/2007-12-05/, konsultiert am 21.10.2020.