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JosefMeier

20.2.1904 Tägerig, 7.5.1960 Luzern, kath., von Tägerig und Luzern, Ehrenbürger von Niederwil (AG). Sohn des Heinrich, Molkereibesitzers, und der Marie geb. Koch. Weil M.s Mutter bei seiner Geburt starb, wuchs M. bei seiner Tante Katharina Koch auf. Er besuchte das Kollegium in Schwyz, studierte in Luzern und Innsbruck Theologie und schloss 1928 mit dem Doktorat ab. 1927 empfing er die Priesterweihe, anschliessend arbeitete er als Vikar in Kriens. 1929 übernahm er die Leitung des Jünglingsheims in Luzern und wurde Redaktor der Jugendzeitschriften "Jungmannschaft" und "Führung". Nachdem er 1937 das Amt des Generalsekretärs des Schweiz. Katholischen Jungmannschaftsverbands (SKJV) angetreten hatte, gab er jährlich die Bildungsmappe für den SKJV heraus. 1939 wurde M. Generaldirektor des SKJV und 1942 Generalsekretär des Schweiz. Katholischen Volksvereins. Ab 1950 wirkte er als Dozent für Homiletik an der theol. Fakultät in Luzern. 1933 organisierte er die kath. Massenveranstaltungen Zujuta in Zug und 1949 den Schweiz. Katholikentag in Luzern. M. war als Prediger, Schriftsteller und Seelsorger erfolgreich. Er galt als "heiml. Erzbischof der Schweiz".

Quellen und Literatur

  • Gottfrohe Jugend, 1934 (61946)
  • Ich meistere das Leben, 1941 (81954)
  • Klares Wissen um Reinheit und Liebe, 1943 (41953)
  • Prälat Dr. Josef M. zum Gedenken, hg. von E. Vogt, 1960
  • Jungmannschaft, 9.6.1960
  • Schweiz. Kirchenztg. 20, 1960, 253-255
  • J. Jung, Kath. Jugendbewegung in der dt. Schweiz, 1988, 305-309
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 20.2.1904 ✝︎ 7.5.1960

Zitiervorschlag

Lustenberger, Josef: "Meier, Josef", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.06.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009953/2008-06-23/, konsultiert am 25.10.2020.