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Peter-Joseph dePreux

28.4.1795 Anchettes (Gem. Venthône), 15.7.1875 Sitten, kath., von Siders. Sohn des Johann Joseph Augustin, Grosskastlans, Bannerherrn und Zendenpräs. von Siders, und der Maria Josepha Magdalena Rubin. Besuch der Jesuitenkollegien von Saint-Maurice-de-Laques, Brig und Sitten, Priesterseminar in Sitten, 1818-22 Collegium Germanicum in Ferrara (Emilia-Romagna) und Stud. in Rom, 1822 Dr. theol. et iur. can. und Priesterweihe in Rom. Im selben Jahr Titulardomherr und Prof. für Dogmatik und Exegese am Priesterseminar in Sitten (1827 Direktor), 1834 residierender Domherr. 1843 Bf. von Sitten. Mitinitiant der Schweizer Bischofskonferenz (1871-75 Dekan). P. errichtete zwölf Pfarreien und liess 1874 ein neues Priesterseminar bauen. Nach dem Sonderbundskrieg setzte er sich 1848 energisch, aber erfolglos gegen die Übergriffe der radikalen Regierung und die Säkularisation der Kirchengüter zur Wehr, erwirkte aber 1859 die Rückerstattung der noch nicht veräusserten Güter. P. nahm 1869-70 am 1. Vatikan. Konzil teil, wo er sich als Verfechter der päpstl. Unfehlbarkeit profilierte. 1854 päpstl. Thronassistent, 1862 Ehrenbürger von Rom.

Quellen und Literatur

  • StAVS, FamA
  • B. Truffer, Portraits des évêques de Sion de 1418 à 1977, 1977, 97-99
  • HS I/5, 266-268
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Lebensdaten ∗︎ 28.4.1795 ✝︎ 15.7.1875