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Henri deRiedmatten

19.3.1919 Sitten, 9.4.1979 Rom, kath., von Sitten. Sohn des Léon, Anwalts, und der Marie geb. de Torrenté. 1939 Priesterseminar in Rom, 1940 Eintritt in den Dominikanerorden, 1945 Priesterweihe. Stud. der Philosophie und Theologie in Frankreich, Rom, Oxford und Freiburg, dort Doktorat. Ab 1953 wirkte R. als kirchl. Berater am Centre international d'information, der Koordinationsstelle für internationale kath. Organisationen in Genf. 1963-65 war er Sachverständiger am 2. Vatikan. Konzil und beteiligte sich an der Ausarbeitung der Pastoralverfassung "Gaudium et Spes". 1967 wurde er zum ständigen Beobachter des Hl. Stuhls bei den internat. Organisationen in Genf ernannt. 1971 berief ihn Papst Paul VI. zum Generalsekr. des neu eingerichteten päpstl. Rats Cor unum, der die karitative Tätigkeit der kath. Kirche weltweit koordiniert. Der Rat betraute R. mit Aufgaben in Biafra (Nigeria), Vietnam und im Libanon. R. wirkte auch als Berater bei den Kongregationen der röm. Kurie.

Quellen und Literatur

  • La Liberté, 10.4.1979
  • L'Osservatore Romano, 9.5.1979
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.3.1919 ✝︎ 9.4.1979

Zitiervorschlag

Bedouelle, Guy: "Riedmatten, Henri de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.10.2010, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009996/2010-10-28/, konsultiert am 05.12.2020.