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Karl OttoThieme

25.5.1902 Leipzig, 26.7.1963 Basel, reformiert, ab 1934 katholisch, Deutscher, ab 1943 von Läufelfingen. Sohn des Karl, Dogmatikprofessors, und der Jenny geborene Respinger. 1931 Susanne Anna Frieda Paetow, Deutsche. Humanistisches Gymnasium Basel, ab 1921 Studium der Philosophie, Geschichte, Germanistik und Theologie in Basel, Berlin und Leipzig. Ab 1927 Dozent an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin, 1931-1933 Professor für Geschichte und Staatsbürgerkunde an der Pädagogischen Akademie Elbing (heute Elblag, Polen). 1935 Flucht vor den Nationalsozialisten nach Läufelfingen, Unterstützung des Widerstands gegen Hitler, Herausgabe von "Herders Laien-Bibel" (1938). Ab 1947 Gastprofessor für allgemeine Geschichte an der Universität Mainz, dort 1954-1963 auch Direktor des Auslands- und Dolmetscherinstituts. Reiche publizistische Tätigkeit zu politischen, religiösen und sozialen Fragen. Philosemit und Schrittmacher der christlich-jüdischen Verständigung.

Quellen und Literatur

  • Inst. für Zeitgesch., München, Nachlass
  • Basler Nachrichten, 27./28.7.1963
  • Freiburger Rundbrief, 1968, Nr. 73/76; NF, 2010, H. 4
  • F.W. Bautz, Biogr.-Bibliograph. Kirchenlex. 11, 1995, 1113-1131
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 25.5.1902 ✝︎ 26.7.1963

Zitiervorschlag

Kaspar Birkhäuser: "Thieme, Karl Otto", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.10.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010041/2012-10-04/, konsultiert am 25.05.2024.