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MaxThurian

16.8.1921 Perly-Certoux, 15.8.1996 Genf, reformiert, später katholisch, von Genf. Sohn des Charles Adrien, Zollbeamten, und der Jeanne Amélie geborene Rapp. Studium an der autonomen Theologischen Fakultät der Universität Genf, 1945 Baccalauréat en théologie, 1946 Ordination durch die Eglise nationale protestante de Genève. In den 1940er Jahren fand Max Thurian Aufnahme in den ökumenischen Gesprächskreis Groupe des Dombes. 1949 legte er in der Communauté de Taizé das Gelübde ab. Mit Roger Schütz, den er Anfang 1942 kennengelernt hatte, war Thurian Beobachter am Zweiten Vatikanischen Konzil. Ab 1970 befasste er sich im Rahmen seiner Mitarbeit bei der Kommission Faith and Order des Ökumenischen Rats der Kirchen mit der Vorbereitung der Lima-Erklärung von 1982. Als Haustheologe von Taizé verfasste Thurian zahlreiche Aufsätze und Bücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. 1987 liess er sich in Neapel zum katholischen Priester weihen und wurde 1992 von Papst Johannes Paul II. in die Internationale Theologenkommission berufen.

Quellen und Literatur

  • H. Fox, Die Theologie Max Thurians, 1971
  • D. Pacelli, Max Thurian, 1983
  • Max Thurian, hg. von A. Ugenti, 1991 (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 16.8.1921 ✝︎ 15.8.1996

Zitiervorschlag

Peter Aerne: "Thurian, Max", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.03.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010042/2012-03-06/, konsultiert am 16.07.2024.