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Pierre TobieYenni

27.12.1774, 8.12.1845 Freiburg, kath., von Morlon. Sohn des Christoph, Kleinbauern, und der Marie Verdun. Kollegium St. Michael in Freiburg, 1793-97 Stud. am Collegium Germanicum in Rom, 1797 Priesterweihe in Freiburg. 1799 Pfarrer von Ependes, 1800 von Praroman. Als Mitglied der geheimen Priestervereinigung Correspondance ecclésiastique (Petite Eglise) und Berater von Bf. Maxime Guisolan trat er gegen aufklärer. Bestrebungen im Klerus auf, v.a. gegen Gregor Girard. Seine Ernennung zum Bf. von Lausanne 1815 galt als Sieg des Ultramontanismus. Unter starker Abhängigkeit von ultrakonservativen Kräften seiner Umgebung setzte er sich für kirchl. Reformen ein. Karl Ludwig von Haller vollzog 1820 bei Y. seine Geheimkonversion zum Katholizismus. Y. förderte die Einführung neuer religiöser Kongregationen im Klerus und erfreute sich besonderer Wertschätzung im Kirchenvolk.

Quellen und Literatur

  • H. Vonlanthen, «Bf. Pierre-Tobie Y. und die Diözese Lausanne 1815-1830», in FGB 55, 1967, 7-231
  • HS I/4, 171-173
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Lebensdaten ∗︎ 27.12.1774 ✝︎ 8.12.1845