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GiuseppeZoppi

12.9.1896 Broglio (heute Gemeinde Lavizzara), 18.9.1952 Locarno-Monti, katholisch, von Broglio. Sohn des Giuseppe und der Savina geborene Dellamaria. 1931 Bruna Mariotti. Kollegium St. Michael und Lizenziat phil. I an der Universität Freiburg mit einer Arbeit über die Dichtung von Francesco Chiesa. 1919-1924 Lehrer am Progymnasium in Lugano, ab 1924 Lehrer am Lehrerseminar in Locarno und ab 1928 auch Rektor. Ab 1931 Lehrstuhl für italienische Literatur an der ETH Zürich. Giuseppe Zoppis 1922 erschienenes Erstlingswerk "Das Buch von der Alp" ist eine Sammlung literarischer Prosatexte. Es hatte vor allem als Schullesebuch grossen Erfolg und machte Zoppi neben Chiesa lange zum bekanntesten Schriftsteller des Tessins. Später war das Werk wegen seiner süsslichen Darstellung der Berg- und Sennenwelt eher umstritten. Ähnlich idyllisch gerieten auch Zoppis spätere Prosatexte und Gedichte. Ferner war Zoppi als Literaturkritiker und als Übersetzer unter anderem von Charles Ferdinand Ramuz und Conrad Ferdinand Meyer tätig.

Quellen und Literatur

  • G. Orelli, Svizzera italiana, 1986, 151-155
  • Cento anni di poesia nella Svizzera italiana, hg. von G. Bonalumi et al., 1997, 105-124 (mit Bibl.)
  • Nuovi studi su Giuseppe Zoppi, hg. von P.R. Frigeri, F. Catenazzi, 1997 (mit Bibl.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 12.9.1896 ✝︎ 18.9.1952

Zitiervorschlag

Stefano Barelli: "Zoppi, Giuseppe", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.07.2013, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010164/2013-07-24/, konsultiert am 28.01.2023.