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MarioGualzata

7.4.1897 Bellinzona, 1.4.1969 Intragna, kath., von Intragna. Sohn des Giovanni, Zeichenlehrers, und der Maria geb. Cattò. Ledig. Nach dem Untergymnasium in Bellinzona besuchte G. das Kollegium Maria Hilf in Schwyz und studierte 1917-21 an der phil.-hist. Fakultät der Univ. Freiburg. Er promovierte bei Giulio Bertoni mit der Arbeit "Di alcuni nomi locali del Bellinzonese e Locarnese", die 1924 erschien. 1922-46 war er Mitarbeiter des "Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana", für das er toponomast. Materialien auswertete. 1946-67 arbeitete er am Staatsarchiv in Bellinzona. Seit den Universitätsjahren legte G. den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf Etymologie und Toponomastik; er sammelte und ordnete eine Menge von Daten (verstreut in Artikeln, kleinen Beiträgen, Tessiner Zeitschriften und Periodika), die einen wichtigen Beitrag zur Linguistik und Dialektologie der ital. Schweiz darstellen. Insbesondere griff er eine Reihe etymolog. Hypothesen wieder auf und stellte sie zur Diskussion, was zu einer dialekt. Auseinandersetzung mit den Pionierarbeiten Carlo Salvionis führte.

Quellen und Literatur

  • F. Marcionetti, Le ricerche toponomastiche di Mario G., Diss. Pavia, 2000
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Lebensdaten ∗︎ 7.4.1897 ✝︎ 1.4.1969