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GuidoPedroli

21.5.1928 Bellinzona, 28.6.1962 Locarno, von Bodio. Sohn des Ernesto, Inhabers der Niederlassung der Linoleum AG in Turin, und der Eva geb. Carmine. 1) Rosmarie Christen, 2) Nelly Anderegg. Als Kind zog P. mit der Fam. nach Turin, wo er später in Verbindung mit dem ital. Widerstand trat. 1946-50 studierte er Philosophie in Turin und schloss mit einer Arbeit über Max Scheler ab, die 1952 publiziert wurde. 1951 wurde er Lehrer am Progymnasium, dann am Lehrerseminar in Locarno. 1952 trat er in die SP Tessin ein, wirkte bei den Jungsozialisten mit und gehörte auch der Geschäftsleitung an. 1952-62 schrieb er für "Libera Stampa" und 1953-57 für die Kulturzeitschrift "Svizzera italiana". P. verfasste 1958 Studien zu Edmund Husserl und wurde 1961 PD für Philosophie an der Univ. Rom. Als politisch engagierter Intellektueller war P. eine prägende Gestalt der sozialist. Bewegung im Tessin, v.a. mit seinem bekanntesten Werk "Il Socialismo nella Svizzera italiana: 1880-1922" von 1963 (letzter Neudruck 2004).

Quellen und Literatur

  • Il senso e le parole. Scritti di G. Pedroli 1952-1962, 1990, (mit Biogr.)
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