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GiuseppePioda

6.6.1810 Locarno, 31.8.1856 Turin, kath., von Locarno. Sohn des Giovan Battista (->). Bruder von Giovan Battista (->), Luigi (->) und Paolo (->). Schulen in Bellinzona, 1829 Stud. an der philosoph.-mathemat. Fakultät der Univ. Pavia. Nach seiner Rückkehr nach Locarno entwarf P. 1837-38 sein bedeutendstes Werk, das Regierungsgebäude, in dem sich heute die Elektrizitätsgesellschaft des Sopraceneri befindet, sowie um 1850 die Villa Balli (heute Altersheim S. Carlo). 1839 beendete er den von Francesco Meschini entworfenen Chor der Kirche S. Antonio in Gordola, 1844 erarbeitete er Pläne für das Bauensemble S. Carlo in Magadino (nicht ausgeführt). 1840-45 beschäftigte sich P. als Ingenieur im Auftrag des Kantons mit Strassen, Eisenbahnen und Häfen. 1842 zum Artillerieleutnant ernannt, nahm er 1847 am Sonderbundskrieg teil. Von 1849 bis zu seinem Tod war er in der Turiner Irrenanstalt interniert. P. war eine Nebenfigur des Klassizismus, hatte aber für das Tessin doch eine gewisse Bedeutung.

Quellen und Literatur

  • ASTI, FamA
  • Kdm TI 1-3, 1972-1983
  • INSA 6, 1991
  • Architektenlex., 423
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.6.1810 ✝︎ 31.8.1856

Zitiervorschlag

Calderari, Lara: "Pioda, Giuseppe", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.02.2012, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010277/2012-02-02/, konsultiert am 26.11.2020.