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FerdinandoGianella

19.8.1837 Lottigna (heute Gem. Acquarossa), 1.11.1917 Leontica (heute Gem. Acquarossa), kath., von Leontica. Sohn des Giovanni, Regierungskommissärs, und der Angiolina geb. Tonini. 1) 1870 Antonia Gatti, 2) 1885 Giulietta Andreoli. Ingenieur G., promoviert in Mathematik und Physik in Parma, arbeitete als Angestellter des techn. Amtes des Kt. Tessin. 1885-92 sass er für die Konservativen im Tessiner Staatsrat. Als Vorsteher des Baudep. begann er mit der Melioration der Magadinoebene, der Korrektion der Flüsse Tessin und Maggia und dem Bau der Strasse ins Centovalli. Nach dem Tessiner Putsch von 1890 bereitete er zusammen mit Agostino Soldati das Gesetz über die Tessiner Regionaleisenbahnen vor, das jedoch vom Volk verworfen wurde. 1892 trat er als Staatsrat zurück und nahm die Tätigkeit als Ingenieur wieder auf, beteiligte sich an den Arbeiten zur Vermessung des Kantons und an der Projektierung und Ausführung versch. regionaler Eisenbahnen, u.a. der Linien Locarno-Bignasco und Biasca-Acquarossa.

Quellen und Literatur

  • Popolo e Libertà, 3.11. und 7.11.1917
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Zitiervorschlag

Panzera, Fabrizio: "Gianella, Ferdinando", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.11.2004, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010279/2004-11-29/, konsultiert am 27.11.2020.