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Alt-Regensberg

Ruine in der politischen Gemeinde Regensdorf ZH, auf einer Hügelkuppe beim Weiler Altburg östlich von Regensdorf stehend, 1955-1957 untersucht.

Um die Mitte des 11. Jahrhunderts entstand eine Holzburg, umgeben von einer Palisade und auf halber Höhe des Hügels mit einem Ringgraben gesichert. Alt-Regensberg gilt als Stammsitz der Freiherren von Regensberg. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts erfolgte der Bau der steinernen Ringmauer, des Wohnturms mit Bossenquadern und steingefülltem Sockel, des Zwingers und der Filterzisterne. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war die Burg wohl unbewohnt. Die 1354 erstmals als Nachfolger der Regensberger belegten Herren von Landenberg-Greifensee verlegten die Ökonomiegebäude auf die Südseite, errichteten zwischen Ringmauer und Turm einen Palas und erweiterten diesen später nach Süden. 1458 kaufte Rudolf Mötteli die Burg und baute sie aus. Bereits 1468 ging sie an Zürich über und geriet in der Folge in raschen Verfall.

Quellen und Literatur

  • H. Schneider, Die Burgruine Alt-Regensberg im Kt. Zürich, 1979
  • U. Fortuna, «Die Herrschaft Alt-Regensberg im 14. Jh.», in ZTb 1999, 1998, 29-50
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Zitiervorschlag

Heinrich Boxler: "Alt-Regensberg", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.05.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010445/2001-05-25/, konsultiert am 29.01.2023.