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JohannesBrötli

um 1494, 1528 (als Täufer verbrannt), von Sevelen. Ab 1515 Student in Basel. 1520-21 Pfarrverweser in Vilters (heute Vilters-Wangs), ab 1521 in Quarten, ab Sommer 1523 Pfarrhelfer in Zollikon mit Frau und Kind. Radikaler Anhänger der zwinglian. Reformation. Wegen radikal-reformator. Handlungen und der Verweigerung der Kindertaufe in seiner Gemeinde schritt der Zürcher Rat ein. Mitunterzeichner des zweiten Briefs der Radikalen an Thomas Müntzer im Sept. 1524. An der ersten Zürcher Täuferdisputation im Jan. 1525 trat B. auf der Seite der Täufer auf. Nach der darauf folgenden Ausweisung aus Zürich entfaltete er in Hallau eine erfolgreiche Täufertätigkeit. Der täufer. Märtyrerspiegel datiert seinen Tod ohne nähere Angaben.

Quellen und Literatur

  • Qu. zur Gesch. der Täufer in der Schweiz 2, hg. von H. Fast, 1973
  • Qu. zur Gesch. der Täufer in der Schweiz 1, hg. von L. von Muralt, W. Schmid, 21974
  • Mennonit. Lex. 1, 1913, 275
  • J.A. Moore, «Johannes B.», in The Baptist Quarterly 15, 1953, 29-34
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