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Johann Heinrich AugustEbrard

18.1.1818 Erlangen, 23.7.1888 Erlangen, ref., aus alter Hugenottenfam. Sohn des François Elie, Pfarrers der franz.-ref. Kirche und Konsistorialrats in Erlangen. 1844 Luise von Löwenich. 1835-39 Theologiestud. in Erlangen und Berlin, 1842 Habilitation. Aufgrund einer Streitschrift gegen David Friedrich Strauss (nach dem Züriputsch 1839) wurde E. durch die konservative Zürcher Regierung als ao. Prof. an die Univ. Zürich gewählt, wo er 1844-47 als kämpfer., konservativer Exeget, ref. Systematiker und Kirchenhistoriker wirkte und schnell Zugang zu pietist. Kreisen fand. Zusammen mit Johann Peter Lange gab E. in diesen Jahren die gegen die junghegelian. Theologie gerichtete Zeitschrift "Theologie der Zukunft" heraus. Aktive Kontakte zu den konservativen Theologen in Bern und der ref. Freikirche des Kt. Waadt. 1847 o. Prof. in Erlangen, danach u.a. Konsistorialrat in Speyer, franz.-ref. Pfarrer und Präses des ref. Moderamens (Synode) in Erlangen.

Quellen und Literatur

  • Prof. Johann Heinrich August E.s Zürcher Jahre 1844-1847, hg. von A. Zimmermann, 1940, (aus Selbstbiogr.)
  • Realenz. für prot. Theologie und Kirche 5, 31898 , 130-137
  • P. Schweizer, Freisinnig ― positiv ― religiössozial, 1972
  • Dt. Biogr. Enz. 3, 2001, 3
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