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Karl GeroldGoetz

11.10.1865 Basel, 19.5.1944 Basel, ref., von Basel. Sohn des Rudolf Heinrich, Kaufmanns und Stadtrats. Ledig. Ab 1884 Theologiestud. in Basel, Göttingen, Berlin und Marburg, dort 1888 Lic. theol. bei Adolf von Harnack. 1888-92 Pfarrer der dt.-evang. Gemeinde Smyrna. 1897-1915 PD an der Univ. Basel. 1898-1903 Pfarrhelfer in Binningen. 1905 Dr. theol. h.c. in Basel, dort 1915 ao. und 1917-35 o. Prof. für Neues Testament, 1921, 1925 und 1930 Dekan der theol. Fakultät. 1918-42 Mitglied der Kirchensynode. G. arbeitete kritisch-historisch über Cyprian von Karthago, das Leben Jesu und das Abendmahl. Der geschichtl. Jesus galt ihm als für die Frömmigkeit genügend. Er bezweifelte, dass dieser sich als Messias bezeichnet habe und deutete das Abendmahl symbolisch. G. verstand Jesus als geistige Nahrung.

Quellen und Literatur

  • K.L. Schmidt, Zum Andenken an Karl G., 1944, (StABS)
  • Die Religion in Gesch. und Gegenwart 3, hg. von H. Gunkel, L. Tscharnack, 21927-32, 1299
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