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Gottlieb JakobKuhn

16.10.1775 Bern, 23.7.1849 Burgdorf, ref., von Bern. Sohn des Jakob, Buchbinders und Weibels, und der Maria Dufour. Elisabeth Wäber, Tochter des Franz, Zimmermeisters. Theologiestud. in Bern, 1798 Ordination. Erschüttert durch die Ereignisse von 1798, setzte er sich schon als Vikar in Sigriswil 1799-1806 für die Erneuerung des altbern. Volkstums ein. Seine selbstvertonten berndt. Gedichte wurden zu Volksliedern (u.a. "Ha amen Ort es Blüemli gseh", "Der Ustig wott cho"). 1806 Lehrer in Bern, 1812 Pfarrer in Rüderswil, 1824 in Burgdorf. Zudem verfasste K. theol. Werke und konservativ-polit. Streitschriften. Er gehörte zu den Initiatoren des ersten Unspunnenfests von 1805.

Quellen und Literatur

  • Wanderungen im Berner Oberland vor 200 Jahren. Reisenotizen von Gottlieb Jakob K., 1775-1849, hg. von T. Lindt, 1997
  • BBB, Nachlass
  • NDB 13, 260 f.
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Lebensdaten ∗︎ 16.10.1775 ✝︎ 23.7.1849