de fr it

Johann PeterLange

10.4.1802 Sonnborn (Wuppertal), 8.7.1884 Bonn, ref., Deutscher. Sohn des Johann Peter Lang (später L.), Landwirts und Fuhrunternehmers im Bergischen Land. Amalie Garenfeld, Pfarrerstochter. 1821 Gymnasium in Düsseldorf, 1822-25 Theologiestud. in Bonn. Ab 1826 Pfarrer in versch. Gemeinden im Rheinland. Der hess. Kurfürst untersagte die Berufung des sog. Wuppertaler Pietisten, nachdem dieser 1839 als Nachfolger von Julius Müller an der Univ. Marburg vorgeschlagen worden war. Ab 1841 Prof. für Dogmatik und Kirchengeschichte in Zürich. 1854 Prof. für Systemat. Theologie in Bonn, 1860 Konsistorialrat in Koblenz, 1875 Oberkonsistorialrat. L. gehört zu den einflussreicheren positiven Theologen seiner Zeit. In den Zürcher Jahren veröffentlichte er in je drei Bänden "Das Leben Jesu nach den Evangelien dargestellt" (1844-47) und eine "Christliche Dogmatik" (1849-52).

Quellen und Literatur

  • Realencyklopädie für prot. Theologie und Kirche 11, 1902, 264-268
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.4.1802 ✝︎ 8.7.1884