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EduardRiggenbach

18.9.1861 Basel, 4.10.1927 Basel, ref., von Basel. Sohn des Albert, Bankiers, und der Marie Henriette geb. Iselin. Bruder des Albert (->). Neffe des Christoph (->). Grossneffe des Achilles Huber. 1889 Helene Thurneysen, Tochter des Eduard, Präs. des Basler Strafgerichts. Gymnasium in Basel, 1880-85 Theologiestud. an der Basler Predigerschule und 1885-88 an der Univ. Basel, 1885 Examen und Ordination, 1891 Lizenziat in Theologie, 1892 Habilitation. 1887-1902 Lehrtätigkeit an der Predigerschule, 1888-89 im Missionshaus. Ab 1899 ao. Prof., ab 1917 o. Prof. für Theologie in Basel. Wissenschaftlich wirkte der ab 1876 völlig erblindete R. als kirchl.-positiver Neutestamentler, der von der Erweckungsbewegung geprägt war und sich gegen die liberale exeget. Kritik wandte. Sein wichtigstes Werk ist ein Kommentar über den Hebräerbrief (1913). Mitglied der Basler Synode und zahlreicher christl. Vereine. 1904 Dr. h.c. der Univ. Greifswald.

Quellen und Literatur

  • UBB, Nachlass
  • A. Schlitter, Eduard R. (1861-1927), 1932
  • C. Ramstein, Die Evang. Predigerschule in Basel, 2001, 76-89
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 18.9.1861 ✝︎ 4.10.1927

Zitiervorschlag

K. Kuhn, Thomas: "Riggenbach, Eduard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010799/2010-11-11/, konsultiert am 21.10.2020.