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Johann HeinrichSchweizer

6.4.1646 Zürich, 23.9.1705 Heidelberg, ref., von Zürich. Sohn des Johann Caspar (->). 1) 1668 Anna Maria Edlibach, Tochter des Hans Jakob, 2) 1670 Dorothea Hurter, Tochter des Johann Kaspar, Amtmanns, 3) 1700 Martha Fels. Stud. in Bern, Genf, Basel, Strassburg und Heidelberg. 1665-67 Professor in Hanau, 1667-84 Pfarrer in Birmensdorf (ZH), 1684 Prof. für Griechisch am Carolinum und Chorherr am Grossmünster in Zürich als Nachfolger seines Vaters, 1691 Schulherr, 1692 Prof. für Hebräisch. In Zürich aufgrund seiner Sympathien zum Cartesianismus häufigen Anfeindungen und Zensurverfahren ausgesetzt, folgte S. im Frühjahr 1705 einem Ruf des Kurfürsten Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg nach Heidelberg als erster Pfarrer und Kirchenrat. 1705 Dr. theol. h.c. Univ. Basel.

Quellen und Literatur

  • J.R. Wolf, Historia vitae et obitus Johannis Henrici Sviceri [...], 1745
  • Zürcher Pfarrerbuch, 1519-1952, hg. von E. Dejung, W. Wuhrmann, 1953, 28
  • Livre du Recteur 5, 537
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Lebensdaten ∗︎ 6.4.1646 ✝︎ 23.9.1705