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Johann RudolfStucki

1596 Zürich, 27.4.1660 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Heinrich und der Elisabetha Burgauer. 1623 Elisabetha Wirth, Tochter des Rudolf Hospinian. S. studierte in Saumur, wo er 1619 an einer Disputation unter dem Vorsitz von John Cameron teilnahm. Im selben Jahr trat er in den Zürcher Kirchendienst. 1622 wurde er Pfarrer in Dietikon, 1626 Diakon am Fraumünster in Zürich, 1630 Prof. für Hebräisch und Logik am Collegium humanitatis und Chorherr am Grossmünster, 1639 Prof. für Theologie am Carolinum. Er versah die Ämter des Stiftsbibliothekars und 1635-60 des Schulherrn. S. gab 1629 die Erstveröffentlichung von Petrus Martyr Vermiglis Kommentar über die Klagelieder heraus und führte in zahlreichen theol. Disputationen den Vorsitz.

Quellen und Literatur

  • Synopsis theologiae, Ms., o.J. (ZBZ)
  • Zürcher Pfarrerbuch 1519-1952, hg. von E. Dejung, W. Wuhrmann, 1953
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 1596 ✝︎ 27.4.1660

Zitiervorschlag

Moser, Christian: "Stucki, Johann Rudolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.07.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/010866/2012-07-02/, konsultiert am 11.04.2021.