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Neu-Homberg

Burgruine auf einer langgestreckten Felsrippe in der Gem. Läufelfingen BL. Der Hauptbau, ein unregelmässiger Wohnturm (früher mit Pultdach), steht noch aufrecht. Teile der Ringmauer, der beiden Toranlagen, eines jüngeren Wohntraktes mit Zisterne sowie eines erst im 16. Jh. errichteten Geschützturms sind noch sichtbar. Wiederholte Restaurierungsmassnahmen haben im 20. Jh. den originalen Bestand stark verfälscht. Gegründet haben die Burg wohl um 1240 die Gf. von Frohburg, nachdem sie die Gf. von Homberg beerbt hatten. N. war Zentrum der Herrschaft Homberg, welche die Dörfer des Homburgertals umfasste. 1303 erwarb der Bf. von Basel die Burg und verpfändete sie im 14. Jh. wiederholt. 1400 kaufte die Stadt Basel Burg und Herrschaft und setzte auf N. einen Landvogt ein. Vom 16. bis ins 18. Jh. fanden wiederholt Instandstellungsarbeiten statt. 1798 wurde die Burg geräumt, als Nationalgut versteigert und zerfiel danach rasch.

Quellen und Literatur

  • W. Meyer, Burgen von A bis Z, 1981, 109-111
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