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JulesAmiguet

20.6.1867 Aigle, 18.3.1946 Lausanne, reformiert, von Ollon. Sohn des David-Frédéric und der Charlotte geborene Richon. Ledig. Studium an der Theologischen Fakultät in Lausanne, 1888 Lizentiatsarbeit "Notre liturgie". 1888 Konsekration, Vikariat in Suchy, 1889 Pfarrer in Chesalles-sur-Moudon, 1893 in Pampigny, 1909 in Ouchy (Gemeinde Lausanne). Dank einer Schenkung der Marguerite de Loys-Chaudieu liess er 1912-1913 die Kirche Saint-Jean de Cour errichten und mit Fresken Louis Riviers ausmalen. 1921 wurde er der erste Pfarrer der neuen Pfarrei Saint-Jean-Cour. Von 1927 an Privatdozent an der Theologischen Fakultät in Lausanne, las er über Fragen der Liturgie. Durch sein Wirken für die liturgische Erneuerung, vor allem auf dem Gebiet des Abendmahls, gilt Jules Amiguet als einer der Inspiratoren der Waadtländer Bewegung Eglise et Liturgie.

Quellen und Literatur

  • A. Bardet, Un combat pour l'Eglise, 1988, 9-52
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Lebensdaten ∗︎ 20.6.1867 ✝︎ 18.3.1946

Zitiervorschlag

Olivier Fatio: "Amiguet, Jules", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.12.2006, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011020/2006-12-06/, konsultiert am 16.07.2024.