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AndréBiéler

4.3.1914 Naters,7.12.2006 Morges, reformiert, von Préverenges und Genf. Sohn des Alfred Biéler, Ingenieurs, und der Cécile geborene Butticaz (Cécile Biéler-Butticaz). Geneviève Gautier, Tochter des Charles Gautier, Bankiers. André Biéler schloss sein Theologiestudium in Genf und Basel 1941 mit dem Lizentiat ab und promovierte 1959 in Wirtschaftswissenschaften mit der Dissertation La pensée économique et sociale de Calvin. 1940-1945 war er Pfarrer in Chancy, 1947-1955 Studentenpfarrer der Universität Genf und 1955-1962 Pfarrer in Malagnou (Les Eaux-Vives). Nach Forschungen auf dem Gebiet der Ethik in Münster, Heidelberg, Paris und London bekleidete Biéler 1967-1979 eine Professur ad personam für Sozialethik an den Universitäten Lausanne und Genf. Er war 1966 und 1968 Delegierter des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds an den Weltkonferenzen des Ökumenischen Rats der Kirchen und 1968 Initiator der Erklärung von Bern, Organisation für solidarische Entwicklung. André Biéler gehörte zu den wichtigsten protestantischen Ethikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Quellen und Literatur

  • Gisel, Pierre (Hg.): Encyclopédie du protestantisme, 1995, S. 139 (mit Werkverzeichnis).
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Zitiervorschlag

Gilbert Marion: "Biéler, André", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.12.2011, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011049/2011-12-22/, konsultiert am 27.09.2022.