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Daniel-AlexandreChavannes

21.7.1765 Vevey, 29.10.1846 Lausanne, ref., von Vevey. Sohn des François, Pfarrers, und der Henriette Madeleine Friquet. 1793 Hélène-Cornélie Châtelain, Tochter des Daniel, Bürgers von Amsterdam, ehemals Pastors der wallon. Kirche zu Rotterdam. Neffe des Alexandre César (->), der ihn erzog. Besuch der Akad. in Lausanne. 1788 wurde C. ordiniert, 1789-96 war er Vikar in Vevey, 1796-98 in Corsier-sur-Vevey. 1790-91 Studienaufenthalt in Deutschland und Holland. 1798 nahm C. an der Gründung der Société des amis de la liberté et de l'égalité teil; seine Bewerbung für die vom Direktorium geschaffene Pfarrstelle in Luzern war erfolglos. 1798-1811 Katechet und Unterdiakon in Vevey, 1803-36 Waadtländer Grossrat und während 26 Jahren dessen Sekretär. Ab 1806 Mitglied des Conseil Académique, Mitbegründer der Société d'émulation des Kt. Waadt, der Société d'agriculture et d'économie générale, für die er die Zeitschrift "Feuilles" redigierte, sowie 1815 der Schweiz. Naturforschenden Gesellschaft. Ab 1813 mit einem Zoologiekurs an der Akademie betraut, wurde C. 1820 Honorarprof. und unterrichtete bis 1843. Der Kenner der Schweizer Fauna rief 1818 das kant. Zoologiemuseum ins Leben, das seit 1833 seine bemerkenswerten Sammlungen beherbergt.

Quellen und Literatur

  • H. Blanc, «Daniel-Alexandre C., 1765-1846, et Jacques-Auguste C., 1810-1879», in Verh. SNG 1, 1909, 19-39
  • C. Schnetzler, «Le pasteur Daniel-Alexandre C.», in RHV 1939, 225-246; 1940, 1-18, 49-59
  • P.-E. Pilet, Naturalistes et biologistes à Lausanne, 1991, 34-36
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