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Antoine Jean-LouisGalland

19.4.1792 Genf, 9.5.1862 La Neuveville, ref., von Genf. Sohn des Jean-Marc, Schneiders, Natifs, ab 1790 Bürgers von Genf, und der Anne-Esther Viret. 1816 Henriette-Jeanne-Elisabeth Reichenbach, Tochter des Bernard, Grundbesitzers. 1811 Theologiestud. in Genf, 1815 Ordination. 1816 Seelsorger der Genfer Garnison, 1816-24 Diakon an der Franz. Kirche in Bern, in die er das Gedankengut des Réveil einbrachte. 1824-26 Leiter des Instituts der evang. Missionsgesellschaft in Paris, dann Rückkehr nach Genf. 1831 war G. Mitbegründer der Evang. Gesellschaft, weshalb er mit einem Predigtverbot belegt wurde. 1832-38 lehrte er prakt. Theologie an der Freien Theol. Schule der Evang. Gesellschaft, ohne jedoch Separatist zu sein. Um seinen Beruf wieder ausüben zu können, zog er in den Kt. Bern zurück, wo er von 1838-54 in Sonvilier und von 1854-62 in La Neuveville als Pfarrer wirkte. 1852 war G. Dekan des Kapitels von Biel.

Quellen und Literatur

  • Livre du Recteur 3, 389
  • C. Stuber, "Eine fröhl. Zeit der Erweckung für viele", 1999, v.a. 45-92, 205-266
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Zitiervorschlag

Mützenberg, Gabriel: "Galland, Antoine Jean-Louis", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.04.2003, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011120/2003-04-24/, konsultiert am 27.10.2020.