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AmiLullin

4.5.1695 Genf, 9.9.1756 Genf, ref., von Genf. Sohn des Jean-Antoine, Kaufmanns und Bankiers, und der Anne-Madeleine Camp. Enkel des Jean (->). 1724 Suzanne-Albertine de Langes, Tochter des François de Langes. Theologiestud. in Genf, 1726 Ordination. 1737-56 Prof. für Kirchengeschichte an der Akad. in Genf, 1753-56 deren Rektor. 1723 liess L. in Genthod eines der schönsten Genfer Landhäuser des 18. Jh., Le Creux-de-Genthod, für sich bauen. Als Liebhaber von Handschriften und seltenen Büchern konnte er dank seines Vermögens 1720 rund 80 wertvolle Manuskripte aus der Sammlung Petau in Paris erwerben. Ab 1742 gehörte er der Direktion der Bibliothek der Akademie an. Ihr vermachte er seine Privatsammlung, die später den Grundstock der Handschriftenabteilung der Bibliothèque de Genève bildete.

Quellen und Literatur

  • BGE, Nachlass
  • Livre du Recteur 4, 373 f.
  • E. Fischer, «Portrait d'un directeur qui sut bien choisir son peintre: Ami L. peint par Nicolas de Largillierre», in "La bibliothèque étant un ornement public ...", hg. von D. Buyssens, 2002, 132-141
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Lebensdaten ∗︎ 4.5.1695 ✝︎ 9.9.1756