de fr it

HenriMeylan

29.10.1900 Lausanne, 9.3.1978 Le Mont-sur-Lausanne, ref., von Le Chenit. Sohn des Emile Henri, Griechischlehrers, und der Cécile Estelle geb. Faure, von Le Locle. Alice Roud, Tochter des Eugène, Arztes, Cousine zweiten Grades von Gustave Roud. Theologiestud. in Lausanne, Lizentiat in Religionswissenschaften, 1927 Diplom der Ecole des chartes. 1928-70 Prof. für Kirchen- und Dogmengeschichte an der theol. Fakultät der Univ. Lausanne, 1946-48 Rektor. Historiker mit den Spezialgebieten Reformationsgeschichte und Geschichte der Univ. Lausanne. Verfasser zahlreicher Artikel, u.a. gesammelt in "D'Erasme à Théodore de Bèze" (1976). Mitarbeiter der "Encyclopédie illustrée du Pays de Vaud". 1959 bis zu seinem Tod Leiter der Publikation "Correspondance de Théodore de Bèze". M. war einer der Architekten der Wiedervereinigung von Evang. Freikirche und Waadtländer Landeskirche. Als Historiker erbrachte er den Nachweis, dass die Gründe, die zur Trennung geführt hatten, nicht mehr existierten. Als offener Mensch vermochte er die Qualitäten beider Seiten zu würdigen. M. erhielt zahlreiche Ehrendoktorate und gehörte als korrespondierendes Mitglied dem Institut de France an.

Quellen und Literatur

  • Teilnachlässe in: ACV, BGE
  • Bibliothèque de l'Ecole des Chartes, 1978, 443-447
  • SZG 28, 1978, 552-555
  • Bibliothèque d'humanisme et Renaissance, 1979, 149-153
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 29.10.1900 ✝︎ 9.3.1978

Zitiervorschlag

Dufour, Alain: "Meylan, Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.11.2008, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011275/2008-11-17/, konsultiert am 27.11.2020.