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Jean deSaussure

11.4.1899 Washington, 11.1.1977 Thônex, ref. (Freikirche), von Genf. Sohn des René, Mathematikers, und der Catherine Amélie geb. Maurice. 1) 1923 Liliane Elisabeth de Crousaz, Tochter des Roger Amédée Edouard, 2) 1968 Jeannine Madeleine Hummel, Tochter des René William. Pfarrer in Edinburgh, 1926 in Les Eaux-Vives und 1929-44 an der Kathedrale Saint-Pierre in Genf, 1944-49 Prof. an der freikirchl. Fakultät Lausanne, 1949-54 Spiritual der Frauengemeinschaft von Grandchamp, 1954-64 Pfarrer in Cologny. Mit seiner Wiederentdeckung von Johannes Calvins Theologie trug S. zur Erneuerung der ref. Kirchen bei. Als Pionier des Dialogs mit den Katholiken gehörte er mit dem Priester Paul Couturier zur 1937 gegr. ökumenischen Groupe des Dombes und zu den geistigen Vätern der Gemeinschaft von Taizé. Verfasser zahlreicher Werke und Dr. h.c. der Univ. Debrecen (Ungarn) und Saint Andrews (Schottland).

Quellen und Literatur

  • J. de Saussure, A l'école de Calvin, 31986, 1-8, (Vorwort von O. Fatio)
  • O. Fatio, «Les sermons de guerre du pasteur de S.», in Guerres et paix, hg. von M. Porret et al., 2000, 591-613
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Lebensdaten ∗︎ 11.4.1899 ✝︎ 11.1.1977