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Champ-Pittet

Das Landhaus Champ-Pittet (Gemeinde Cheseaux-Noréaz), ursprünglich unmittelbar am Neuenburgersee gelegen, befindet sich heute am Rande des 1878 durch die Juragewässerkorrektion entstandenen Schilfgürtels der Grande-Cariçaie, 2 km entfernt von Yverdon. 1777 erwarb Sir Frédéric Haldimand das Gut, gestaltete es um und baute 1789-1791 ein Landhaus (Ausführungsarchitekt: Gabriel Delagrange aus Lausanne, Bauunternehmer: [Henry?] Landry von Yverdon, Zimmermann: [Christ?] Portner). Der Bau, vielleicht von Haldimand selbst entworfen, enthält zahlreiche Anleihen an die englische Architektur jener Zeit. Er wurde dadurch zum Vorläufer späterer klassizistischer Bauten in der Waadt. Seit 1985 ist Champ-Pittet ein Zentrum der Pro Natura, seit 1991 dessen Westschweizer Sitz.

Quellen und Literatur

  • M. Fontannaz, A. DuPasquier, Das Landgut von Champ-Pittet in Cheseaux-Noréaz VD, 1985 (franz. 1985)

Zitiervorschlag

Fontannaz, Monique: "Champ-Pittet", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.05.2005, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011408/2005-05-24/, konsultiert am 05.12.2021.