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WalterAckermann

19.4.1903 Zürich, 20.7.1939 Konstanz, reformiert, von Wolfwil. Sohn des Karl Emil, Buchhalters, und der Fanny geborene Lambling. Bruder von Robert (->). Ledig. Gymnasium in Zürich. 1922 Redaktor der Zeitschrift "Motorrad", 1927 Militärflugbrevet. Nach Erfolgen als Akrobatikflieger beflog Walter Ackermann bis 1939 für die Ad Astra Aero bzw. ab 1931 für die Swissair alle europäischen Strecken. Mit "Erlebnisse eines Verkehrsfliegers" debütierte er 1934 als Schriftsteller, dessen Werke in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Im "Bordbuch eines Verkehrsfliegers" (1934) und im vielgelesenen Jugendbuch "Flug mit Elisabeth" (1936) brachte Walter Ackermann ähnlich wie Antoine de Saint-Exupéry eine poetisch-romantische Weltsicht mit dem Lebensgefühl eines Technikpioniers in Verbindung, erkannte aber von Anfang an auch die problematischen Seiten des technischen Fortschritts. Walter Ackermann starb beim Absturz einer Junkers Ju-86, deren schwere technische Mängel nach dem Unfall aus politischen Gründen geheim gehalten wurden.

Quellen und Literatur

  • Der Bund, 4.3.1995 (Kulturbeil.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.4.1903 ✝︎ 20.7.1939

Zitiervorschlag

Charles Linsmayer: "Ackermann, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.02.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011464/2001-02-27/, konsultiert am 23.04.2024.