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PaulAppenzeller

11.4.1888 Höngg (heute Zürich), 18.12.1951 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Johannes. 1939 Hanna Gassler, Tochter des Otto, von Koblenz. Kaufmännische Lehre, Besuch der Handelsschule. Von 1929 an in der Stadtverwaltung Zürich tätig. Paul Appenzeller schrieb zwischen 1913 und 1949 ca. 50 Schwänke (u.a. "Chasper Nidsigent" 1913, "De Zapfestreich" 1914), fünf mehraktige Schauspiele in Zürcher Dialekt (z.B. "'s Roseli vo Tannebach" 1914) sowie zehn ernste Dramen in hochdeutscher Prosa (z.B. "Die Lebensschuld" 1914), die zum Teil mehrere Auflagen erlebten. "Das Allerseelenkind" (1916) wurde auch in Deutschland aufgeführt. Weiter publizierte er mehrere Sammelbände mit Gelegenheitstexten und war Feuilletonist bei schweizerischen und deutschen Tageszeitungen.

Quellen und Literatur

  • H. Aellen, Schweiz. Zeitgenossen-Lex., 21932, 33 (mit unvollst. Werkverz.)
  • C.A. Angst-Burkhardt, «Paul Appenzeller», in Schweiz. Theaterztg., Nr. 2, 1952, 13
  • Neuer dramat. Wegweiser, 1953, 7-10
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.4.1888 ✝︎ 18.12.1951

Zitiervorschlag

Karin Marti-Weissenbach: "Appenzeller, Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.08.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011474/2001-08-10/, konsultiert am 25.02.2024.