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Dino

Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Sonvico, seit 2013 Teil der Gemeinde Lugano. Die mehrmals vorgebrachte Hypothese der Existenz eines Filialklosters der Benediktiner in Dino konnte bislang quellenmässig nicht nachgewiesen werden; dennoch ist sie nicht a priori zu verwerfen, wenn man die besonderen Beziehungen zwischen der Kastlanei Sonvico und dem Benediktinerkloster S. Carpoforo in Como berücksichtigt. Ein nach dem hl. Nikolaus benannter Ort auf einem Geländevorsprung bei Dino könnte, angesichts der besonderen Verehrung der Benediktiner für diesen Heiligen (11. Jh.), eine solche Annahme stützen. Die Quellen erwähnen zwar die Anwesenheit von Mönchen aus S. Carpoforo, schweigen aber über das Bestehen eines Klosters und geben nur einen vagen Hinweis auf obgenannte Örtlichkeit. Ein Kloster auch bescheidenen Umfangs ist also nicht belegt, hingegen scheint die Annahme einer für die häufigen Besuche der Mönche benutzten Unterkunft eher vertretbar.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 471-473
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