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TheodorBucher

24.5.1868 Hergiswil (NW), 29.12.1935 Luzern, kath., von Luzern. Sohn des Gottlieb, Wirts und Diamantschleifers. 1) 1894 Ottilie B., Tochter des Josef, Weinhändlers in Luzern, 2) 1919 Anna Maria Gloger, Tochter des Karl August. Schule in Hergiswil, Jugend in Luzern. Mechanikerlehre, nach der Heirat Übernahme der Weinhandlung des Schwiegervaters. Lehrer für Weinfragen an der Hotelfachschule Luzern, daneben Tätigkeit als Conférencier. Als erfolgreichster Luzerner Mundartlyriker (Pseudonym Zyböri) vertrat B. den gemüt- und humorvollen, ländl. Themen verpflichteten Stil der Jahrhundertwende; seine Stärke sind eingängiger Rhythmus und knappe Form. Weniger bedeutend sind die Bühnenstücke.

Quellen und Literatur

  • W. Haas, Lozärnerspròòch, 1968, 58 f., (mit Werkverz.)
  • W. Haas, «Unser beliebtester Volksdichter», in Luzerner Hauskal., 1968, 37-39
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 24.5.1868 ✝︎ 29.12.1935

Zitiervorschlag

Walter Haas: "Bucher, Theodor", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.01.2003. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011618/2003-01-27/, konsultiert am 29.11.2022.