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MaxWehrli

17.9.1909 Zürich, 18.12.1998 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Robert, Kaufmanns, und der Martha geborene Naef. Bruder des Fritz (->). 1) Verena Herzog, 2) Dorothee Blass. 1928-1935 Studium der Germanistik, des Altgriechischen und des Altisländischen an der Universität Zürich, 1931 an der Universität Berlin, 1935 Promotion. 1937 Habilitation, 1937-1947 Privatdozent für deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, 1947-1953 ausserordentlicher Professor für ältere deutsche Literatur, 1953-1974 ordentlicher Professor am neu errichteten Lehrstuhl für ältere deutsche Literatur, 1965-1967 Dekan der philosophischen Fakultät, 1970-1972 Rektor, 1973-1977 Präsident der Schweizerischen Hochschulrektorenkonferenz. Brennpunkte von Max Wehrlis wissenschaftlicher Arbeit waren Poetik und Literaturgeschichte vom frühen Mittelalter bis in die Barockzeit. Das Verhältnis von historischem und systematischem Ansatz begriff er als dialektisches Wechselspiel. Wehrli gab auch kommentierte mittelhochdeutsche und barocke Texte heraus. 1986 Dr. phil. h.c. der Universität München.

Quellen und Literatur

  • Dt. Literaturarchiv, Marbach, Nachlass
  • Typologia litterarum: Fs. für Max Wehrli, hg. von S. Sonderegger et al., 1969
  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 29, 200 f.
  • Max Wehrli, 1909-1998, hg. von C. Kiening, M. Schnyder, 2010 (mit Werkverz.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 17.9.1909 ✝︎ 18.12.1998

Zitiervorschlag

Ingrid Bigler-Marschall: "Wehrli, Max", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.09.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011700/2013-09-02/, konsultiert am 27.05.2024.