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Abraham EmanuelFröhlich

1.2.1796 Brugg, 1.12.1865 Gebenstorf, ref., von Brugg. Sohn des Emanuel, Gerbers, Stadtrats und Friedensrichters, ab 1806 Lehrers, und der Rosina geb. Märki. Bruder des Friedrich Theodor (->). Stud. der Theologie in Zürich. Ab 1817 Lateinlehrer in Brugg und Pfarrvikar in Mönthal. 1827-35 Prof. für dt. Sprache und Literatur an der Kantonsschule Aarau, 1831-35 Redaktor der "Neuen Aargauer Zeitung", 1831-54 (mit Unterbrechungen) Herausgeber des Almanachs "Alpenrose", ab 1836 Lehrer und Rektor der Bezirksschule Aarau. Berühmt wurde F. mit seinen satir. Fabeln ("Hundert neue Fabeln" 1825). Er verfasste u.a. in patriot. Tradition stehende, von seinem Bruder Friedrich Theodor vertonte "Schweizer Lieder" (1827), Epen ("Ulrich Zwingli" 1849), die mehrfach aufgelegte satir. Epigrammsammlung "Der junge Deutsch-Michel" (1843) und die Sammlung "Auserlesene Psalmen und Geistl. Lieder" (1844). Ehrendoktorwürde der Univ. Basel (1835).

Quellen und Literatur

  • Fabeln von Abraham Emanuel F., hg. von H. Thomke und S.S. Tschopp, 1994
  • StadtB Brugg, Nachlass
  • StadtB Winterthur, BBB, Briefe
  • Killy, Literaturlex. 4, 47
  • H. Nidecker, «Die Schweizerlieder der Brüder F.», in Stultifera navis 4, 1947, 126-131
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Lebensdaten ∗︎ 1.2.1796 ✝︎ 1.12.1865