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EugenGomringer

20.1.1925 Cachuela Esperanza (Bolivien), ref., von Zürich. Sohn des Eugen, Kaufmanns, und der Delicia geb. Rodríguez, Bolivianerin. 1) 1950 (Name unbekannt), 2) 1982 Nortrud Ottenhausen. Oberrealschule in Zürich, ab 1944 Stud. der Nationalökonomie, der Kunst- und Literaturwissenschaft an den Univ. Bern und Rom. Journalist bei der Berner Zeitung "Der Bund". 1953 Mitbegründer der Kunstzeitschrift "Spirale". 1954-57 Sekretär von Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. In den 1960er Jahren Werbefachmann in der Industrie. 1962 Geschäftsführer des Schweiz. Werkbundes. Seit 1967 wohnhaft in Rehau (Bayern). 1977-90 Prof. für Theorie der Ästhetik an der Kunstakad. Düsseldorf. G. gilt als Vater der konkreten Poesie, seine aus grafisch gruppierten Wörtern bestehenden Gedichte bezeichnet er als Konstellationen ("konstellationen constellations constelaciones" 1953). Publizierte (später auch im Internet) theoret. Texte ("Worte sind Schatten" 1969) und mehrsprachige Anthologien ("Konkrete Poesie - poesia concreta" 1960-64) zur konkreten Poesie sowie Monografien zur modernen Malerei ("Richard Paul Lohse" 1973). Mitglied der Akad. der Künste in Berlin.

Quellen und Literatur

  • Gesamtwerk Eugen G., 5 Bde., 1995-, (bisher erschienen Bd. 1-3)
  • Rehau, Inst. für Konkrete Kunst (mit Archiv G.)
  • Deine Träume - mein Gedicht, hg. von C. Schnauber, 1989
  • I. Finke, Eugen G., 1989
  • O. Herwig, Wortdesign, 2001
  • G. Pöhlein, G. - Wurlitz, [2001]
  • Eugen G., hg. von M. von Assel, 2005
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Lebensdaten ∗︎ 20.1.1925