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ManiMatter

Mani Matter mit seiner Frau Joy bei sich zu Hause in Wabern bei Bern, 1969. Fotografie von Walter Studer © KEYSTONE / Walter Studer.
Mani Matter mit seiner Frau Joy bei sich zu Hause in Wabern bei Bern, 1969. Fotografie von Walter Studer © KEYSTONE / Walter Studer.

4.8.1936 Herzogenbuchsee, 24.11.1972 (Verkehrsunfall bei Kilchberg ZH), ref., von Kölliken und Basel. Sohn des Erwin, Juristen, und der Wilhelmina geb. de Haan. 1963 Joy Doebeli, Sekundarlehrerin und 1989-96 Berner Gemeinderätin. 1965 Dr. iur., Fürsprecher. Rechtskonsulent der Stadt Bern und Lehrbeauftragter für öffentl. Recht an der Univ. Bern. M. verfasste, komponierte und interpretierte berndt. Chansons. Er gehörte Mitte der 1960er Jahre zu den populären Berner Troubadours. Seine poetisch dichten Lieder in einem einfachen Berndeutsch, die oft von Kleinigkeiten des Alltags ausgehen, sind voll heiterer Sprach- und Gedankenspiele, haben aber durchaus einen ernsten Hintergrund. Viele davon wurden Volksgut und später in der Mundartpopszene neu vertont.

Quellen und Literatur

  • Us emene lääre Gygechaschte, 1969 (Neuaufl. 2003)
  • Warum syt dir so truurig?, hg. von J. Matter, 1973 (Neuaufl. 2003)
  • Sudelhefte, 1973 (Neuaufl. 2003)
  • Rumpelbuch, hg. von J. Matter et al., 1976 (Neuaufl. 2003)
  • SLA, Nachlass
  • F. Hohler, Mani M., 1977 (22001)
  • C. Wirz, Mani M., 2002
Weblinks
Normdateien
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Kurzinformationen
Variante(n)
Hans Peter Matter (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 4.8.1936 ✝︎ 24.11.1972

Zitiervorschlag

Franziska Meister: "Matter, Mani", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.02.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012098/2010-02-11/, konsultiert am 25.06.2022.