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Hans UlrichSchwaar

31.1.1920 Sumiswald,3.2.2014 Lappland (Finnland), ref., später Freidenker, von Oberlangenegg, Ehrenbürger von Langnau im Emmental. Sohn des Christian und der Anna geb. Wiedmer. Ledig. Primarlehrerausbildung am Seminar Muristalden in Bern, Stud. an den Univ. Basel und Neuenburg mit Diplomabschlüssen in Französisch und Sport. 1954-82 Lehrer in Trubschachen, Gohl und Langnau. Schon während seiner Zeit als Lehrer im Emmental begann S., Werke von Charles Ferdinand Ramuz ins Berndeutsche zu übertragen und berndt. Geschichten und Gedichte zu schreiben ("Ämmegrien" 1979). Nach 1982, als er v.a. in Lappland lebte, kamen Übersetzungen von Sagen, Liedern und Gedichten aus dem Finnischen, Schwedischen und Norwegischen sowie Aufzeichnungen (u.a. "Farinet in Lappland" 2003) und ethnograph. Werke über Lappland (u.a. "Näkkälä" 2006) hinzu. Aus der Beschäftigung mit den Illustratoren von Ramuz' Werk entstand eine Kunstsammlung (Stiftung Hans Ulrich Schwaar), der später eine Sammlung sam. Künstler in Inari (Lappland) folgte. 1982 und 1992 Literatur- bzw. Kulturpreis des Kt. Bern, 1988 Ritterorden der Weissen Rose für seine Verdienste um die finn. Kultur.

Quellen und Literatur

  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 16, 704 f.
  • Näkkälä [Film], Regie: P. Ramseier, 2005
  • G. Krebs, «Hans Ulrich S. - ein vielseitiger Brückenbauer», in Schweiz.-finn. Literaturbeziehungen, 2009, 83-108
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Lebensdaten ∗︎ 31.1.1920 ✝︎ 3.2.2014