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Johann JakobSprüngli

4.11.1801 Zürich, 6.2.1889 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Johann Jakob, Leinwarenhändlers, und der Katharina geborene Im Thurn. 1829 Emilie Tobler, Tochter des Georg Christoph, Buchhändlers. Theologiestudium in Zürich, 1826 Ordination. 1827 Weiterbildung in Berlin, Bonn, Paris und Genf. 1829-1835 Pfarrer in Schlieren und 1835-1879 in Thalwil. Johann Jakob Sprüngli setzte sich für die Verbesserung der Volks- und Schulbildung ein, gründete in Schlieren eine private Knabensekundarschule und verfasste mit "Die Jugendfeste" (2 Bde., 1838-1840) eine Schrift zur Volks- und Jugenderziehung. Sein Engagement als Sängerpfarrer und seine Liederdichtungen verstand er im Sinn des damaligen Chorwesens als Beitrag zur sittlichen und nationalen Erziehung. 1833-1835 Präsident des Limmattalgesangsvereins, 1839-1879 Präsident des Sängervereins am Zürichsee.

Quellen und Literatur

  • H. Schollenberger, Sängerpfarrer Johann Jakob Sprüngli, 1801-1889, 1922
  • A. Zogg et al., Johann Jakob Sprüngli (1801-1889), 2009
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 4.11.1801 ✝︎ 6.2.1889

Zitiervorschlag

Verena Rutschmann: "Sprüngli, Johann Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.07.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012303/2011-07-11/, konsultiert am 22.05.2024.